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Gregoriana
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Gusenbauer wird es Putin so richitg geben

Gusenbauer wird es Putin so richtig geben
21.05 2007
Montag, 5:10

Für den diese Woche geplanten Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Österreich hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) in einem Interview mit der Tageszeitung „Österreich“ erwähnt, dass er beim Treffen mit Putin „selbstverständlich alle Themen anspreche werde.“

In einem Exklusivinterview mit Raketa ließ sich der Bundeskanzler in die Karten schauen, wie er dem russischen Präsidenten entgegen treten und sein Missfallen an der politischen Situation in Russland Ausdruck verleihen will.

Raketa: Herr Bundeskanzler, welche Maßnahmen haben Sie vorgesehen?

Gusenbauer: Alles ist minutiös geplant worden. Bei der Ankunft des Präsidenten werde ich ihm die Hand erst nach 5 Sekunden hinstrecken. Aber dann werde ich meinen berüchtigten Gusenbauer-Griff anwenden: Ein Handgriff, bei dem auch die stärksten Politiker in die Knie gehen. Ich selbst bin bei meinem eigenen Handgriff mehrmals zu Boden gegangen worden.

Raketa: Präsident Putin gilt aber allgemein als sehr fortgeschrittener Judoka.

Gusenbauer: Das wird ihm nichts helfen, vor allem weil der beim Handschütteln noch mit dem Dreck im Mund zu kämpfen haben wird.

Raketa: Wie meinen Sie, Herr Bundeskanzler?

Gusenbauer: Das Stück österreichischer Staatsboden, das er als erstes küssen wird, ist von unserer Bodenbelagstruppe speziell präpariert worden. Wir planen ein bisserl Filz aus den Amtsstuben, Schlamm aus den Wahlschlachten und Schmutz von den geschmierten Eurofighterhanderln am Rollfeld hinzuschütten.

Raketa: Wie wird der Tagesablauf des russischen Präsidenten in Österreich aussehen?

Gusenbauer: Beim Abschreiten der Ehrenkompanie werde ich ihm die Zunge und eine lange Nase zeigen, natürlich hinter seinem Rücken. Hab’ mit dem Heinzi (Bundespräsident Heinz Fischer, Anm. der Redaktion) a Wett’n um a Kisten Barolo rennen. Bös' anschauen werden wir ihn nicht, da war der Klestil ja unschlagbar.
Dann lassen wir ihn beim Zoll ein bisserl warten, bis er seine Koffer auschecken kann. De Russ’n woll’n ja immer Kaviar und Uran unverzollt eineschmuggeln. Und bei der Fahrt in die Stadt rein, nehmen wir den alten, verwoatakelten Dienstwagen vom Grasser.

Raketa: Was steht auf dem Speiseplan des russischen Präsidenten während seines Aufenthaltes?

Gusenbauer: Beim Staatsbankett wird bei der Vorspeise steirisches Kernöl im Salat serviert werden. Für Leider-Nein-Steirer wirkt das bekanntlich Nerven lähmend. Als Aperitif gibt’s ein Glaserl Uhudler, der wird eahm eineschiassn wia de Austromir auf an Red Bull Trip. Was - unter uns gesagt - besonders in Kombination mit Kernöl ein tödliches Gemisch ist.

Raketa: Präsident Putin ist aber Abstinenzler, er trinkt unseren Informationen nach normalerweise keinen Alkohol.

Gusenbauer: Gehn’s, hörn’s ma auf. Was für an Russ’n a Abstinenzler is, is bei uns a schwerer Alkoholiker. Für an Russ’n san 4 Alkoholprozent ja eh ka Alkohol. Der wird des goar net merk’n. Und mit 4% wird ja net amal der Häupl Michi lustig.

Raketa: Wie wir in Erfahrung gebracht haben wird der Chefkoch des Haubenrestaurants Korso, Reinhard Gerer zum Dinner mit Präsident Putin aufkochen?

Gusenbauer: Richtig. Gerer ist gerade frisch verliebt, wird also die Hauptspeise ordentlich versalzen. Dem Putin wird des "Rea'n" kommen, weil er auch nicht wissen wird, ob’s der frische Kren, der versalzene Tafelspitz oder aner von de fad’n Witz vom Willi (Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP), Anmerkung der Red.) woar. Zum Abschluss wird dann ein 2000er Brünnerstrassler serviert werden. Des Jahr war ja net nur der Wein besonders sauer, wie sie im politischen Geschichteunterricht sicher gelernt haben, Herr Redakteur.

Raketa: Traditionellerweise gibt es bei Staatsbesuchen auch immer ein kulturelles Programm. Was wird’s geben?

Gusenbauer: Da Molterer Willi und ich werden gemeinsam die „Reblaus“ anstimmen, dann wird er sicher waach werden.

Raketa: Und dann werden Sie ihn auf die Menschenrechtssituation in Russland ansprechen?

Gusenbauer: Na, dann wird’ i eahm in die Aug’n schauen und fest sag’n: Wladi, i kenn da an Heurigen, den da Zilk und da Häupl no net leerg’soff’n haben. Geh ma hin? - Oder war’s do a Italiener?

Raketa: Wann werden Sie nun die Menschenrechtsverletzungen mit dem Präsidenten ansprechen?

Gusenbauer: Wo gibt’s bei uns Menschenrechtsverletzungen? Wir sind sogar so menschenrechtsfreundlich, dass wir selbst in den schlimmsten Schmiergeldskandalen das Amtsgeheimnis mutmaßlicher Korrupter und Hallodris wahren und so was von keiner Auskunft aus dem Finanzministerium an irgendeinen zwielichtigen Untersuchungsausschuss weiterleiten.

Raketa: Ich meinte viel mehr die Menschenrechtsverletzungen in Russland.

Gusenbauer: Gehn S’, das bisserl Herumschiassn und Dörferniederbrennen in Tschetschenien? Kärnten gegen Österreich, des nenn' i Brutalität. Und der Schachspieler, der Kasperl, der immer Wickel hab’n will? Wär’ er besser bei seinen Quadratbrettl blieb’n. I sag immer: „Schuster, bleib bei Deinen Leisten.“ I bin jo a net a roter Bundeskanzler geworden, nur weil i mi mit Rotweinen aus der Toskana so guat auskenn’, sondern weil i mit der ÖVP guat verhandelt hab’ und immerhin fast über 40% der Ministerien für uns reklamieren konnte.

Raketa: Herr Bundeskanzler, wir danken für das Gespräch.

Das Interview wurde von Mario Herger für Raketa geführt.
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*loooooooooool* Adolf das Lied

 
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Hitler und der Leasingvertrag *lol*

 
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