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Gregorian BiografieGREGORIAN Biografie Mindestens einmal im Jahr verschwindet Produzent Frank Peterson unter dem Kopfhörer und durchstreift seine umfangreiche Musiksammlung, um auf die Suche nach neuem Repertoire zu gehen. Denn die Songs für ein Projekt wie Gregorian auszuwählen, braucht viel Fingerspitzengefühl und Inspiration. „Nicht jeder Song eignet sich für die Gregorianische Tonskala“, erklärt er, „daher muss man bei der Auswahl für Gregorian sehr sorgfältig sein.“ Umso glücklicher kann man sein, dass das immens große Repertoirewissen Petersons unerschöpflich scheint, und dass seinem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt sind. Wie sonst wäre es möglich, dass sich im Gregorian-Programm eine Ballade von den Eurythmics neben einem Popsong von Tears For Fears findet. Oder ein Lied von Peter Gabriel neben einem Rocksong von Lenny Kravitz? Aber bei Gregorian passt all das zusammen, bildet eine Einheit und entführt die Hörer mit berühmten Melodien in völlig neuem Sound in die zeitlose Welt des Gregorianischen Chorals. ![]() Schon seit 1999 verfolgt Peterson seine Vision von der harmonischen Verschmelzung von Popmusik und Choral, und die vielfachen internationalen Charteinstiege und Gold- und Platinauszeichnungen sowie die Tatsache, dass in sieben Jahren neun Alben und fünf Live-DVDs erscheinen, geben ihm Recht. Insgesamt über vier Millionen Gregorian-Tonträger fanden ihren Weg zu den Fans, die sich in Deutschland und ganz Europa aber auch in Singapur, Japan, Süd-Afrika und seit kurzem auch in den USA finden. Angefangen hat das alles bereits viel früher. Schon als Peterson Anfang der Neunziger zusammen mit Michel Cretu das höchst erfolgreiche Projekt Enigma zu großen Erfolgen führte, war er ein Fan mittelalterlicher Klöster und ihrer Musik. „Ich besuchte vor etlichen Jahren das Kloster Escorial in Spanien“, erinnert er sich. „Dabei hörte ich Rockmusik aus einem Walkman, aber plötzlich mischten sich ungewöhnliche Klänge dazu: Im nächsten Saal sang ein Mönchschor gregorianische Lieder.“ – das Schlüsselerlebnis, das den Produzenten zu einem Entdecker und Erfinder zugleich machte. Nach 14 Millionen verkauften Exemplaren des Enigma-Albums “MCMXC A.D.” und erfolgreicher Produzententätigkeit u.a. für Sarah Brightman, Ofra Haza, Josè Carreras, Anannah Myles, Placido Domingo, Andrea Bocelli und Marky Mark, verwirklichte er dann mit Gregorian: Masters of Chant - Chapter I zum ersten Mal seine Idee von der Fusion des Chorals mit der Popmusik – und das mit beachtlichem Ergebnis: Das Album erreichte in sechs europäischen Ländern Gold (in Portugal sogar Platin) und belegte in 9 Ländern die Top-10! Ein fulminanter Start für ein einzigartiges und durchaus gewagtes Projekt! Gleich im Jahr darauf legten Gregorian dann nach: Masters of Chant – Chapter II wurde in 19 Ländern veröffentlicht und trug die Gregorian-Botschaft auch nach Asien. Und diesmal gab es acht Mal Gold, Platin in Finnland und neun Top-10-Einstiege, darunter Position 6 in den deutschen Charts. Und mit „Moment of Peace“ konnten Gregorian ihren ersten Single-Hit verzeichnen! In der Folge erschien jedes Jahr mindestens ein Gregorian-Album, sodass die Reihe im Jahr 2007 bereits bei Chapter VI angekommen ist, das mit Songs von Coldplay bis zu den Everly Brothers, von Björk bis Queen und Lenny Kravitz erneut zeigt, dass Gregorian keine Grenzen gesetzt sind. Denn es geht hier nicht um Musikgenres oder „Coolheitsfaktoren“, es geht einzig und allein um die Songs. Und längst sind Gregorian ein eigenes Genre geworden. Trotz der Regelmäßigkeit, mit der Gregorian ihre Fans mit den Masters Of Chant begeistern, nimmt sich der nie still stehende Peterson auch Zeit für erfrischende Exkursionen. So widmete sich Gregorian auf The Dark SideGregorian-Publikum nie einen echten Generationskonflikt gab. Jung und Alt sitzen bei den zahlreichen Live-Konzerten stets vereint nebeneinander. Apropos Live: Wie eindrucksvoll die zehn in Mönchskutten gekleideten, klassisch ausgebildeten Sänger ihre Bühnenshow samt kompletter Begleitband inszenieren, machen inzwischen zwei Live-DVDs und drei Video-Clip-DVDs deutlich, die in ganz Europa mitgeschnitten wurden – die letzte erschien im vergangenen März und wurde im Herbst 2006 auf der mittelalterlichen Burg Kreuzenstein in der Nähe von Wien aufgenommen. Ein weiteres brillantes Extra erschien im November 2006 in Form der Christmas Chants, die der Flut an Weihnachtsveröffentlichungen den Gregorian-Originalitätswert entgegensetzte und sich in dieser markttechnisch schwierigen Zeit locker in die Top-30 der deutschen Albumcharts spielte und das erfolgreichste Weihnachtsalbum des Jahres wurde. Einer der Höhepunkte in der Veröffentlichungsgeschichte von Gregorian dürfte das earBOOK Chants & Mysteries sein, dass die Masters of Chant Chapter I - IV in einem hochwertigen, großformatigen Bild- und Tonband zusammen bringt. In edler Aufmachung werden die vier CDs in einen stimmungsvollen Kontext von über 80 atemberaubenden Fotos gesetzt, die von renommierten Kunstfotografen aufgenommen wurden. Der Band entführt den Leser und Hörer in einem nahezu mystischen Hör- und Seh-Erlebnis in überwältigende Landschaften und Klostergewölbe in ganz Europa und unterstreicht den zeitlosen Charakter der wundervollen Musik Gregorian. Passenderweise erscheint Chant und Mysteries im September 2007, kurz bevor die besinnlichen Herbstmonate die Tage kürzer und die Zeit zum Träumen länger werden lassen. Im Oktober werden Gregorian erstmals in den USA auf Tour gehen und danach geht es ebenfalls zum ersten Mal nach Japan. Im Dezember wird man Gregorian auf einer großen Tournee wieder live sehen können – diesmal passend auf einer Kirchentour, die Chor und Band zur Adventszeit durch 17 Gotteshäuser in Deutschland führen wird. vor allem härteren Rocksongs von Nine Inch Nails, Sisters of Mercy, The Rasmus, den Doors und anderen. „Wir schickten für ein Album sozusagen die Älteren mal nach Hause und luden die jüngere Generation ein“, lacht Peterson, der sich durchaus der Tatsache bewusst ist, dass es im ![]()
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