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Gregoriana
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Die geistigen Gesetze

Gibt es geistige Gesetze, die auch im Jenseits gelten ?

So wie die physiche Welt ihre Gesetze hat, so hat auch das Jenseits die seinen. Man spricht von sogenannten "geistigen" oder "kosmischen" Gesetzen. Das Wort Kosmos kommt aus dem Griechischen und bedeutet Ordnung. Wir leben also in einer Ordnung bzw. sind Teil einer Ordnung. Und eine Ordnung unterliegt Gesetzmäßigkeiten, sonst wäre es keine Ordnung. Dann wäre es ein Chaos, das ist auch griechisch und heißt auf deutsch Unordnung.Wir sind also Teil der Ordnung und ihre Gesetze.

Die wichtigsten Gesetze möchte ich hier kurz aufführen:

1. Das Kausalitätsgesetz ( Das Gesetz des Karmas ): Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Man kann es auch durch den Satz ausdrücken:" Was man sät das erntet man" oder für Materialisten und Atheisten " Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück". Nach dem Gesetzt des Säens und Erntens wird man, wenn man Destruktives sät, auch Destruktives ernten. Sät man Ärger und Haß, wir man auch diesen ernten. Pflanzt man Weizen in die Erde, wird man auch 100% Weizen ernten und keinen Roggen. Und je nachdem, wie man seine Saat pflegt und ihr Aufmerksamkeit schenkt, desto besser und größer wächst sie, egal welche Saat es ist. Man nennt dieses Gesetz auch das Gesetz des Ausgleichs oder auch das Gesetz des Karmas ( sanskrit karma; die Tat wird aber auch als Weg des Dienens übersetzt. ) Es beruht darauf, daß wir Menschen ein richtiges Verhalten nach den göttlichen-geistigen-Gesetzen offenbar nur dadurch erlernen können, indem wir genau das, was wir andern Lebewesen angetan haben, zu einem späteren Zeitpunkt selbst zu spüren bekommen. Dies ist keineswegs eine Bestrafung, wie dies oft von Kritikern und Unwissenden gesehen wird. Es dient viel mehr der seelischen Reifung durch Erkennen und Begreifen in der Erfahrung. Dieses Gesetz sorgt dafür, daß jeder Mensch so lange mit dem gleichen Problem konfrontiert wird, bis er dieses gelöst hat. Hierdurch wird jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Tat unsterblich und kommt wie ein Bumerang auf uns zurück. Es fordert vom Menschen die volle Verantwortung für sein Schicksal. Einem hellsichtigen Menschen ist daher iu der Aura des Menschen desen Karma ersichtlich, also all das, was dieser Mensch an Gedanken, an Worten oder Taten gesät hat. Der Hellsichtige sieht nicht unbedingt die Zukunft eines Menschen, sondern er kann sehen, was die entsprechende Person bisher verursacht hat und kann den Betroffenen daher die daraus folgende Konsequenz sagen. Und diese wird auch eintreffen, falls die Person nichts an ihrem Leben ändert. Das Schicksal ist veränderbar. Schick-Sal bedeutet, daß das, was wir losge-schickt haben, auf uns selber zurückfällt. Treffen wir am nächsten Tag einen grob lebensverändernde Entscheidung in Richtung Konstruktivität und Liebe, so ändert sich auch unser Schicksal.

2. Das Gesetz der Analogie ( wie oben, so unten); Es ist auch bekannt als das hermetische Gesetz ( nach Hermes Trismegistos ) "Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist. Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dings." Manche ist dieser Ausspruch als, "Wie im Himmel, so auf Erden" bekannt. Im Makrokosmus wie im Mikrokosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten. Geist,Bewußtsein und Spiritualität sind mit der Stofflichkeit auf unserer materillen Ebene vernetzt. Doch mit der Qualität und der Wertiglkeit dieser jenseitigen Begriffe hapert es. Ethik, Liebe, Weisheit, Erkenntnis, Wahrheit und Friede sind im Irdischen sicher nur ein Abklatsch dessen, was sie im Jenseits darstellen. Wenn wir bedenken, daß das menschliche Gehrin bisher kaum mehr als etwa zwanzig Prozent seines Potentials nutzt und unser göttlicher Funke ein Kümmerling in der Kommunikation mit dem Göttlichen ist, dann können wir nur ahnen, was das Axiom, wie oben, so unten auch noch bedeuten könnte.

3.Das Gesetz der Resonanz ( lateinisch resonare: zurück-klingen ); Sowohl der Mensch als auch die geistige Welt unterliegt, wie die Stimmgabel oder ein Radioempfänger, dem Gesetz der Resonanz. Ein Empfänger, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Mittelwellen oder Langwellen empfangen. Beim Menschen ist es das gleiche. Ist eine Person aggressiv und haßerfüllt, ist sie für Liebe nicht empfänglich. Jeder kann nur die Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, mit denen er in Resonanz schwingt. Die Aussage "Jeder sieht nur das, was er sehen will", beziehungsweise " Die Umwelt ist ein Spiegel Deiner selbst" beruht darauf. Unsere Umwelt wird uns immer das präsentieren, was wir selber ausstrahlen. Lügt man, wird man belogen werden. Ist man ängstlich, wird man mit seinen Ängsten konfrontiert werden. Ist man in der Resonanz von Liebe, wird man diese anziehen. Lebt man in Freude, wird man auch immer was finden, worüber man sich freuen kann. Das nennt man Resonanzfähigkeit. Ändern wir unsere Sichtweise, wird uns das unsere Umwelt als Spiegel ebenfalls zeigen.

Bezüglich des Jenseits wäre diese Resonanzfähigkeit leichter verständlich als Gesetz der Affinität oder Prinip der Anziehung der Gleichheit zu bezeichnen. Es ist die elementare Kraft, die jene Bewußtseinszustände entstehen läßt, die wir landläufig als "Himmel" und "Hölle" bezeichnen. Denn wenn im Jenseits - durch die Resonanzfähigkeit - die Seelenkörper aller Lügner beisammen sind und die aller Selbstmörder und aller Betrüger, Wucherer und so weiter, dann ist das die wahre "Hölle" für sie. Doch auch im Irdischen ist dies so. Da wir das Gesetz der Resonanz auch hier erfahren, kommen auch hier die Lügner zusammen mit den Betrüger,Wucheren und so weiter, und für diese Menschen wird es hier die "Hölle" auf Erden.

4. Das Gesetz der Wiederverkörperung basiert wiederum auf dem Gesetz des Rhythmus - RHYTHMUS - kann als geregelte Vibration beschrieben werden. Vibration verhält sich zu Musiknoten wie Rhythmus zu Melodie. Rhythmus hat mit Wiederholung und mit Zyklen zu tun. Das ganze Universum kann durch Begriffe wie Vibration, Rhythmus und Wellen definier werden - als eine Folge von strukturieren, periodischen Phasen, die jedem Ereignis innewohnen. Das Leben und alles was dazugehört, dehnt sich in einer Progression und Zyklen aus, die vom spiralförmiger Natur sind, und zieht sich ebenso wieder zusammen. Alles kehrt sich zu gegebener Zeit in sein Gegenteil.

Und hierzu gehört auch das Gesetz der Reinkarnation. So, wie wir also das Leben in der Materie in zwei Polaritäten aufteilen müssen - in weiblich und männlich - so teil sich das Leben selbst in das Dieseits und das Jenseits auf. Sterben wir im Dieseits, werden wir im Jenseits geboren, und wir erleben das Jenseits als Realität. Verlassen wir dagegen das Jenseits, werden wir hier wieder geboren. Wer sich also von der Subjektivität der Erscheinungen ein wenig lösen kann, erkennt, daß Geburt und Tod beziehungsweise Dieseits und Jenseits letzlich zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Das Leben spielt sich in der polaren Welt im Wechsel zwischen zwei verschiedenen Ebenen ab - der materiell-physischen und der feinstofflichen-jenseitseitigen. Wechseln wir erneut von der jenseitigen Welt in die physische, sprechen wir hierbei von der Re-Inkarnation, der Seelen-Wiederverkörperung oder auch Wieder-Geburt. Mit dieser Lehre ist gleichzeitig das Wissen verbunden, daß wir alle Taten aus einem Leben "gute" wie "schlechte" in die neue Inkarnation mitnehmen, um das zu erfahren, das Angenehme wie auch das Unangenehme, was wir andern im Leben zuvor angetan haben, um daraus zu lernen und uns aufgrund der Erketnisse spirituell weiterzuentwickeln. Dies beruht auf dem Gesetz der Kausalität, bekannt als das Gesetz von Ursache und Wirkung,nämlich daß wir alles, was wir gesät haben, eines Tages auch wieder ernten werden. In der Lehre der Reinkarnation spricht man auch vom Rad der Wiedergeburt. Manche glauben, daß sich das Spiel von Geburt und Tod und Wiedergeburt bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag fortsetzt, da wir ja ständig neue Ursachen setzen, die wir auch irgendwann als Wirkung erfahren werden. Doch dem ist nicht so ( da hätte ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr...), sondern es endet mit dem Erreichen einer bestimmten ethischen Entwicklungs- und Bewusstseinsstufe - einfacher ausgedrückt: Wenn wir ein "lieber" Mensch geworden sind, wollen wir nicht mehr auf die Erde zurück. Wir lösen uns erst dann aus dem Rad der Wiedergeburt, wenn wir alle Aufgaben, die wir uns selbst gestellt haben, bestehen, und alle Ereignisse, die wir selbst erleben wollen, erlebt haben. Ist dieser Zustand irgendwann erreicht, können wir uns immer noch freiwillig dazu entscheiden, nochmals zu inkarnieren, womöglich, um einem Freund in einem Leben als dessen Kamerad oder als Ehepartner beizustehen, vieleicht aber auch als Heiler oder Mönch. Sollte dies aber nicht mehr unser Wunsch sein, so geht nun die Seelen-Entwicklung in der feinstofflichen Welt weiter. Und hier sind keine Grenzen gesetzt, da auch die feinstoffliche Welt in verschiedene Ebenen und Dimensionen unterteilt ist ( die ich hier jedoch nicht aufführen möchte, um das Thema nicht unnötig zu komplizieren ). Und diese letzte Stufe durch Selbst-Erkenntnis, Selbst-Veredelung und Selbst-Arbeit im Sinne der Lehre Jesu in einem Erdenleben zu erreichen, sollte durchaus möglich sein.

Aus dem Buch Jesus 2000 - DAS FRIEDENSREICH NAHT;

"Für diesen Reifeprozess unserer Seele gibt es den Weg der Wiederverkörperung, der für viele nur eine Theorie oder gar Hypothese ist,a ber für immer mehr wieder die einzige Logik eines Welt- und Gottesverständnisses, wie die vielen Buchneuerscheinungen, Seminare und internationalen Kongresse der letzten Jahrzehnte aufzeigen. Auch bei der Definition gibt es schon Schwierigkeiten. Re-in-carne , zurück ins Fleisch, lautet die Übersetzung aus dem Lateinischen und meint die Re-Inkarnation oder Palingenesie, die Lehre von der Wiedergeburt in die Materie und den wiederholten Erdenleben als Mensch. Dagegen ist man bei der Seelenwanderung der Ansicht, daß das menschliche ICH nach dem Tode auch in einen Tier- oder Pflanzenkörper übergehen könne. Letzteres wird gerne den westlichen Anhängern der Reinkartnation zu deren Lächerlichmachung mit aufs Auge gedrückt, hat aber mit der Reinheit der ursprünglich gnostischen Lehre nichts zu tun und ist als hinduistischer Weg im Gegenstatz zu unserem christlichen Seelen-Reife-Prozeß bei den jeweiligen Anhängern ausreichend klar definiert."






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